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4. Welche Symptome treten bei AML auf und wie entstehen sie ? Die wichtigsten Symptome der AML sind: Allgemeine SymptomeHäufige BlutbefundeHäufige OrganbefundeAllgemeine Schwäche und UnwohlseinBlutarmut (Anämie)Haut- und Schleimhautblutungen"Leistungsknick" Verminderung der Thrombozyten (Thrombopenie) ZahnfleischwucherungErhöhte Infektanfälligkeit Vermehrung der Leukozyten (Leukozytose)Hauttumoren (Chlorome)Gelenk- und KnochenschmerzenVerminderung der Leukozyten (Leukopenie) Blutungsneigung Die Symptome der AML entstehen zum einen durch die Verdrängung der normalen Blutbildung im Knochenmark und dem daraus resultierenden Mangel an gesunden, funktionsfähigen Blutzellen, also Leukozyten, roten Blutkörperchen und Blutplättchen.Zum anderen verursacht die unkontrollierte Vermehrung und Ausschwemmung der Leukämiezellen ins Blut durch Verstopfung kleiner Blutgefäße und Störung der Blutgerinnung Probleme. Rote Blutkörperchen (Erythrozyten): Die wichtigste Aufgabe der Erythrozyten ist es, alle Zellen des Körpers mit Sauerstoff zu versorgen. Ein Erythrozytenmangel füht zu
Der wichtigste Messwert für die roten Blutkörperchen ist der Hämoglobinwert im Blut. Bei erniedrigtem Hämoglobinwert spricht man von einer Anämie. Blutplättchen (Thrombozyten):Thrombozyten sind für die Blutgerinnung und damit auch für die Stillung von Blutungen verantwortlich. Bei kann es zu Thrombozytenmangel zu Blutungen und verzögerter Blutstillung nach Verletzungen kommen. Als typische Zeichen eines Thrombozytenmangels findet man z.B.
Die Thrombozytenzahl wird bei der Bestimmung des Blutbildes gemessen. Bei einem Mangel an Thrombozyten spricht man von einer Thrombopenie. Weiße Blutkörperchen (Leukozyten) Die weißen Blutkörperchen erkennen Infektionserregern wie Bakterien und Viren und wehren sie ab. Bei einem Mangel an weißen Blutkörperchen treten gehäuft Infektionen auf und der Körper ist durch Erreger, z.B. Pilze, gefährdet, die bei Gesunden keine Erkrankung auslösen würden. Die Gesamtzahl der Leukozyten wird im Blutbild gemessen. Leukozyten sind keine einheitliche Zellpopulation, sondern unterscheiden sich in Aussehen, Bildungsort und Funktion. Nur durch ihr Zusammenwirken ist eine optimale Infektionsabwehr gewährleistet. Um die einzelnen Leukozytenformen zu bestimmen, muss ein sog. Differentialblutbild angefertigt werden. Bei einem Leukozytenmangel spricht man von einer Leukopenie, bei einer -vermehrung von Leukozytose. Granulozyten Granulozyten werden für die unspezifische Abwehr von Infektionserregern wie Bakterien und Pilzen benötigt. Am Infektionsort stehen sie rasch und in großer Anzahl zur Verfügung und wehren in einer ersten "Angriffswelle" eindringende Erreger ab. LymphozytenLymphozyten sind für eine funktionierende Infektionsabwehr erforderlich, da sie Antikörper produzieren und z.T. selbst Infektionserreger und veränderte körpereigene Zellen zerstören können. Sie steuern die Granulozyten und sorgen dafür, daß der Körper sich an Infektionserreger, mit denen er bereits hatte, "erinnert". Innerhalb der Lymphozyten unterscheidet man die T- Zellen, B-Zellen und die natürlichen Killerzellen. MonozytenMonozyten sind Blutzellen, die in die Gewebe wandern und dort als Makrophagen (sog. Freßzellen) Infektionserreger, abgestorbene Zellen, Fremdkörper u.a. aufnehmen und beseitigen. Die Monozyten werden im Knochenmark gebildet. Im Vordergrund des klinischen Erscheinungsbildes der AML stehen die Hauteinblutungen sowie Nasen- und Zahnfleischbluten als Zeichen der schlechten Blutgerinnung. Schwäche, Müdigkeit und Atemnot sind Ausdruck der - häufig stark ausgeprägten - Blutarmut. Die Symptome entwickeln sich meist innerhalb weniger Wochen und führen unbehandelt in kurzer Zeit zum Tode. Deshalb muss schnellstmöglich mit einer Therapie begonnen werden.Viele dieser Symptome treten auch im Rahmen anderer Erkrankungen auf und haben in den meisten Fällen nichts mit einer Leukämie zu tun.Manche Patienten haben kaum Symptome und die Leukämie wird zufällig während einer routinemäßigen Blutuntersuchung entdeckt
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