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Wie wird die AML eingeteilt und wie ist die Prognose ? Die AML ist keine einheitliche Erkrankung. Eingeteilt wird sie anhand genetischer, immunologischer und auch äußerer Zellmerkmale. Die FAB-Klassifikation (French-American-British, nach einer Gruppe Hämatologen, die diese Einteilung entwickelt haben), teilt die AML v.a. aufgrund äußerer, mikroskopisch sichtbarer Merkmale in acht Untergruppen ein (M0 - M7). Die Einteilung ist eine wichtige Hilfe bei der Auswahl der - für den jeweiligen Patienten - besten Medikamente. Einige AML-Subtypen weisen spezielle Chromosomenveränderungen auf, die für das Therapieschema des einzelnen Patienten ausschlaggebend sind. In jeder Zelle des menschlichen Körpers befinden sich Chromosomen, die das Erbmaterial, die Gene, enthalten. Gene kontrollieren alle Funktion der Zelle. Bei der AML bestehen oft kleine Veränderungen in der Struktur der Chromosomen in der Zelle. Diese Veränderungen können durch aufwendige Untersuchungen (Zytogenetik) entdeckt werden. Die Prognose der Erkrankung ist in erster Linie von den Chromosomenveränderungen der Leukämiezellen abhängig. Als weitere Prognosefaktoren gelten u.a.
Der behandelnde Arzt wird das Ergebnis der Untersuchungen und die sich für den einzelnen Patienten daraus ergebende Prognose und Therapie ausführlich erläutern. Mit den neuen Behandlungsmethoden hat sich die Prognose insgesamt für Patienten unter 65 Jahren deutlich verbessert. Fast die Hälfte der Kinder und jungen Erwachsenen können heute eine langfristige Heilung erwarten. Für ältere Patienten über 65 ist die Prognose wesentlich ungünstiger als für junge Patienten. Gründe dafür sind 1.die größere Anzahl der Chromosomenveränderungen bei älteren Patienten und 2.begleitende Erkrankungen, die eine hochdosierte Therapie, wie sie bei jüngeren Menschen angewandt wird, nicht zulassen. Sekundäre AMLSekundäre AML bedeutet, dass die Erkrankung nicht primär (de novo) aufgetreten ist, sondern sich aus einem Myelodysplastischen Syndrom oder einer anderen, schon Monate bis Jahre bestehenden Knochenmarkserkrankung weiterentwickelt hat. Auch AML-Erkrankungen, die nach Chemotherapie oder Bestrahlung entstehen, werden als sekundär bezeichnet.Die sekundäre AML hat insgesamt eine schlechtere Prognose als die primäre AML
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