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Welche Symptome treten bei ALL auf und wie entstehen sie ? Die wichtigsten Symptome der ALL sind: Allgemeine SymptomeHäufige BlutbefundeHäufige OrganbefundeAllgemeine Schwäche und UnwohlseinBlutarmut (Anämie)Schwellung der Lymphknoten"Leistungsknick" Verminderung der Thrombozyten (Thrombopenie) Milz- oder Lebervergrößerung Erhöhte Infektanfälligkeit Vermehrung der Leukozyten (Leukozytose)Gelenk- und KnochenschmerzenVerminderung der Leukozyten (Leukopenie) Blutungsneigung Die Symptome der ALL entstehen zum einen durch den Mangel an normalen Blutzellen und zum anderen durch den Befall von Organen mit lymphatische Blasten. Die unkontrollierte Vermehrung der lymphatischen Blasten verdrängt das normale Knochenmark. Dadurch werden zu wenige normale Blutkörperchen gebildet. Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) Die wichtigste Aufgabe der Erythrozyten alle Zellen des Körpers mit Sauerstoff zu versorgen. Wenn zu wenige rote Blutkörperchen vorhanden sind kommt es zu
Der wichtigste Messwert für die roten Blutkörperchen ist der Hämoglobinwert im Blut. Bei erniedrigtem Hämoglobinwert spricht man von einer Anämie. Blutplättchen (Thrombozyten) Thrombozyten werden im Knochenmark gebildet und sind für die Blutgerinnung und damit auch für die Stillung von Blutungen verantwortlich. Wenn zu wenig Thrombozyten vorhanden sind kann es zu Blutungen und verlangsamter Blutstillung nach Verletzungen kommen. Typisch sind z.B.:
Die Thrombozytenzahl wird bei der Bestimmung des Blutbildes gemessen. Bei einem Mangel an Thrombozyten spricht man von einer Thrombopenie. Weiße Blutkörperchen (Leukozyten) Die weißen Blutkörperchen entdecken Infektionserregern wie Bakterien und Viren und wehren sie ab. Bei einem Mangel an weißen Blutkörperchen treten gehäuft Infektionen auf und der Körper ist durch Erreger, z.B. Pilze, gefährdet, die bei Gesunden keine Erkrankung auslösen würden. Im normalen Blutbild wird die Gesamtzahl der Leukozyten gemessen. Es gibt drei Formen von Leukozyten, die sich im Hinblick auf ihr Aussehen, ihren Bildungsort und ihre Funktion unterscheiden und nur durch ihr Zusammenwirken können sie für eine optimale Infektionsabwehr sorgen. Um die Untergruppen der Leukozyten zu bestimmen, muss ein sog. Differentialblutbild angefertigt werden. Sind zu wenig Leukozyten vorhanden, spricht man von einer Leukopenie, bei einer Überzahl von Leukozytose. Neben den bereits erwähnten Lymphozyten gibt zwei weitere Formen weißer Blutkörperchen: Granulozyten Sie finden sich im Blut, im Knochenmark und in den Körperorganen. Sie werden im Knochenmark gebildet und sind die für die Infektionsabwehr wichtigsten Zellen. Monozyten Monozyten sind Blutzellen, die in die Gewebe wandern und dort als Makrophagen (sog. Freßzellen) Infektionserreger, abgestorbene Zellen, Fremdkörper u.a. aufnehmen und beseitigen. Die Monozyten werden im Knochenmark gebildet Bei der ALL sind die Leukozyten häufig vermehrt (Leukozytose), wobei es sich dann vorwiegend um Lymphozyten handelt. Es kann allerdings auch zu einem Mangel an Leukozyten kommen (Leukopenie), wenn zu wenig Granulozyten vorhanden sind. Befall von Organen Durch den Befall von Organen des lymphatischen Systems kann es zu Anschwellungen dieser Organe kommen, die sich z.B. als
Durch den Befall anderer Organe können Funktionsstörungen ausgelöst werden, die je nach befallenem Organ sehr unterschiedliche Symptome auslösen können z.B.
Die Symptome entwickeln sich meist innerhalb weniger Wochen und es muss schnellstmöglich mit einer Therapie begonnen werden. Viele dieser Symptome treten auch im Rahmen anderer Erkrankungen auf und haben in den meisten Fällen nichts mit Leukämie zu tun. Manche Patienten haben kaum Symptome und die Leukämie wird zufällig während einer routinemäßigen Blutuntersuchung entdeckt
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